Heimatliebe

Heimatliebe beginnt im Herzen. Es sind Erinnerungen an die Ahnen. Ist der Heimatort wo man aufgewachsen und Geborgenheit empfing. Heimatliebe sind die Bräuche, Sitten, Erzählungen und Sagen. Steckt in den Steinen der Häuser, Kirchen und Burgen. Wächst mit jedem Baum. Erblüht mit jeder Pflanzen und lebt in jedem Tier. Sie sprudelt aus jeder Wasserquelle und fließt in Flüssen zu Teichen. Heimatliebe duftet in jeder Blüte und streichelt  dich mit dem Hauch des Windes. Heimatliebe liegt in der Vergangenheit und befindet sich in der Zukunft, so lange das Herz in der Brust schlägt. Heimatliebe ist der Baum der Sehnsucht und trägt die Früchte der Furcht um die Saat der Kinder und den Boden der Muttererde. Heimatliebe ist ein Segen für alle, die sie in sich tragen und zu Wissen schätzen. Stolz dem Vaterland und Liebe der Muttererde. Meine schöne Heimat. Meine Oberlausitz. © von Anita Heiden

Heimatliebe
Kloster St. Marienthal in Ostritz / Oberlausitz

Furcht um die Heimat
© von Anita Heiden

Wenn ich an meine Heimat denk,
was alles, sie hat mir geschenkt,
der vielen Schönheit mich umgibt,
von Herzen habe ich sie doch lieb.

Doch diese liebevollen Triebe,
der innig heißen, ehrlichen Liebe,
nun düstere Wolken sie umgibt,
es schwer auf meiner Seele liegt.

Oh heller sollen Tage werden,
nichts mehr wünsch ich mir auf Erden,
damit die Lieben sicher schlafen,
behütet von des Schäfers Schafen.

Gefühl, das tief in mich geht,
der Heimatliebe, die mich trägt,
die mich nach vorne schauen lässt,
hält mich doch dieser Liebe fest.

Die Menschen stehen dichtgedrängt,
weil jeder an der Heimat hängt,
will keiner sie doch gern hergeben,
ein jeder will in Frieden leben.

Oh Wandel dich du düstre Zeit,
und halte Frieden uns bereit,
nur im Frieden kann es nichts Schöneres geben,
als Heimatliebe, glücklich auszuleben.

Text und Bilder: © von Anita Heiden

Bautzen

Meine schöne Heimat

Wenn du einmal meine Heimat, die Oberlausitz besuchst, dann schaue dir meinen Geburtsort Bautzen an. Die wundervolle Stadt, welche auch Stadt der 1000 Türme genannt wird. Doch wirst du sogleich verzaubert sein, wenn dich die schönen Altstadt empfängt.

© Text und Bild von Anita Heiden

Zitate

»Die Seele ist sensibel und verletzbar, dennoch sollte der Stolz niemals zu brechen sein. « © Anita Heiden

„Meine schöne Heimat“
Blick auf Weigersdorf / Oberlausitz

© Text und Bild von Anita Heiden

Meine schöne Heimat

Blick auf den Berg meiner Heimat „Die Hohe Dubrau“ zum Teufelsstein

Meine schöne Heimat

© von Anita Heiden

So will ich wandern, vorbei an Birken, Eichen, Buchen,
um die Schönheit meiner Heimat zu suchen,
will über steinige Wege gehen,
um den schönsten aller Blicke zusehen.
Schöne Heimat, so entspringt mir das Wort,
und fliegt aus meinem Munde fort,
denn ich sehe, üppige Wiesen blüh‘n
und am Himmel die Vögel zieh’n.
Sehe die Mauern um eine Stadt,
von einer Mühle das drehende Rad,
sehe am Himmel das weiche Blau,
einen Mann und dessen liebe Frau.
So stelle ich fest, es gibt keinen einzelnen Blick,
der mir der Schönheit gibt zurück,
denn soweit ich auch gehe,
schön ist alles, was ich in meiner Heimat sehe.
Ob Wiesen, Seen oder Wälder,
Ob Burgen, Kirchen, Mühlen und Felder,
ob Felsen oder der Fluss,
jeder Anblick ist für mich ein Hochgenuss.
Heimatliebe muss man mit dem Herzen sehen,
um das Wort zu verstehen,
wer die Gegend, die Natur erkennt,
den Anblick schnell beim Namen nennt.

Meine schöne Heimat.

(Gedicht aus meinem Heimatbuch: „Wenn die Heimat schlafen geht“)

© Text und Bilder von Anita Heiden

Meine Heimat

© von Anita Heiden

Hier, wo die Heide noch üppig blüht.
Hier, wo das Wild frei über Wiesen und Felder zieht.
Hier, wo Vögel laut aus dem Haine singen und
Quellen zu kleinen Bächen entspringen.

Das ist meine Heimat.

Heimat ist, wenn‘s einem das Gemüt bewegt,
ist dort, wo das Herz für Heim, Freund und Gegend schlägt.
Wo ich Ruhe finde und Kraft für die Seele,
all das geschieht, wenn ich durch den Wald, zu meiner Lose gehe.

Meine Heimat.

(Gedicht aus meinem Heimatbuch „Wenn die Heimat schlafen geht“)

Bilder Altstadt Bautzen, mein Geburtsort.

© Text und Bilder von Anita Heiden

 

Ruf nach Frieden

Ruf nach Frieden

© von Anita Heiden

Wenn ich könnte, würde ich gehen,
um das Korn des Friedens auszusäen,
auf allen Feldern dieser Welt,
hätte ich das Korn bestellt.

Legte es in die gute Muttererde,
dass daraus bald Ähren werde
und mit aller Heimatliebe,
würden wachsen junge Triebe.

Doch wo Bomben Löcher reißen,
kann kein goldenes Korn mehr reifen,
nur im Frieden wirst du sehn,
wird das Feld im Winde weh ‘n.

Und der Vater wird dann gehen,
um das reife Korn zu mähen,
dazu braucht es keine Waffen,
damit kann man Brot nicht schaffen.

Zu der Sense wird er sehen,
um das reife Korn zu mähen,
Panzerkette sich nur dreht,
dass daraus, das Mehl entsteht.

Aus Korn des Friedens, Mehl nun haben,
backen daraus Brot und Fladen,
können satt und glücklich sein,
sowas bringt nur Frieden ein.

Diese Worte will ich geben,
die nicht arm nur im Reichtum leben,
wollt nur Macht, keinen Friedenswillen,
könnt Hunger nicht mit Waffen stillen.

Mögen diese Zeilen fliegen,
zu allen, die den Frieden lieben,
sollen wie das Korn dann sprießen,
die Welt mit Frieden übergießen.

Gedicht aus dem Heimatbuch

„Wenn die Heimat schlafen geht“ von Anita Heiden

Bilder sind aus der Seenlandschaft meiner Heimat.  See Altteich, GuttauerSeen, Großteich Förstgen

© Text und Bilder von Anita Heiden

Osterreiter in der Lausitz

Mit ausgeschmückten Pferden und edel gekleideten Reitern in Gerock und Zylinder bekundet man am Ostersonntag die Auferstehung Jesus Christi in der Lausitz. Die Osterreiter welche einer katholischen Kirchengemeinde angehören reiten in die Nachbargemeinden, um die Frohe Botschaft zu verkünden, dass Jesus Christus auferstanden ist. Jede Gemeinde, welche besucht wurde, sendet auch ihren Prozessionszug aus, als Gegenbesuch. Jedoch dürfen sich die Osterreiter nicht kreuzen. Vorneweg reiten die Fahnenträger, die Träger der Christusstatue und des Kreuzes.

Bildquelle: Anita Heiden Text: Anita Heiden