Der Brotschuhtanz

Brotschuhtanz
© von Anita Heiden

Fürs Heimische sei gewünscht und gesagt,
Euch, dem schönen Hochzeitspaar,
diese Latschen sollen Segen bringen,
in all eurem häuslichen Gelingen.

Eure Füße nun die Brotschuhe tragen,
stets, ein gemütliches Zuhause soll auf euch warten.
Auch dass das Brot nicht alle geht,
wenn ihr euch nun im Kreise dreht.

Bevor das Glück sich in euer Heim kann pflanzen,
müsst ihr, den lustigen Brotschuhtanz tanzen.

(Gedicht ist ein Vorgeschmack aus meinem neuen Heimatbuch)

Traumhochzeit

Der Hochzeitstanz

Wenn ich an die Hochzeit unseren Sohnes denke, sehe ich ein wunderschönes Paar vor mir. Unsere Schwiegertochter sah wie im Märchen aus, genauso schön, wie unsere Nichte. Mögen die schönen Tage die Trüben überwiegen. Doch in jeder Ehe gibt es nun einmal Höhen und Tiefen. Jedoch sollte man stets an das Gute glauben und ihr werdet sehen, dann werden wir auch die Silberhochzeit mit Freuden feiern.

 

Tag der Liebe
© von Anita Heiden
Ein unvergesslicher Tanz

Der schönste Tag eines Paares im Leben,
der Tag, wo Sie dass Ja-Wort geben,
wo goldenen Ringe symbolisch stehen,
dass sie zusammen nun durchs Leben gehen.

Der Liebeszeichen werden getragen,
in vereinten und getrauten Tagen,
ein Wort, das für dies Liebe zählt,
für gemeinsame Zeiten auf dieser Welt.

Zusammen nun durch die Jahre geht,
bis ein Herz einst nicht mehr schlägt,
doch sollen erst schöne Tage kommen,
wenn man den Ring hat angenommen.

(Gedicht ist ein Vorgeschmack aus meinem neuen Heimatbuch)

Besucher im Märchengarten

Der Teichfrosch

Teichfrosch

Viele Wasser-Oasen locken auch kleine Geschöpfe an. So möchte ich hier den ein oder anderen Besucher in unserem Märchengarten vorstellen. Beginnend mit dem Teichfrosch oder Wasserfrosch der seinen Platz im Brunnen bei der Tochter des Wassermannes gefunden hat und leise quakt.

 

Froschkonzert
© von Anita Heiden

In so mancher Sommernacht,
wenn man nicht schläft, ist hellwach,
da kann es doch schon einmal sein,
die Frösche quaken fröhlich ein.

Ihr überlautes Froschkonzert,
so manchen Traum, schon mal gestört,
doch wenn man sitz am Lagerfeuer,
spricht keiner vom Klang der Ungeheuer.

So will ich doch den Gesängen lauschen,
wenn Frösche miteinander plauschen,
genieß‘ den schönen Frösche Klang,
der hell erklingt, den Sommer lang.

(Gedicht aus meinen Heimatbuch „Wenn die Heimat schlafen geht“)

 

Zitate

»Die Seele ist sensibel und verletzbar, dennoch sollte der Stolz niemals zu brechen sein. « © Anita Heiden

„Meine schöne Heimat“
Blick auf Weigersdorf / Oberlausitz

Zum Muttertag

Mutterherz
© von Anita Heiden

Wenn das Mutterherz mal bricht,
die Tränen jedoch sieht man nicht,
wenn auch verdunkelt sich das Licht,
kein Mutterherz von Sorgen spricht.

Von Trauer oft besorgt und bang,
sieht man kaum, wenn sie so krank,
auch wenn die Seele in ihr sprengt,
wenn sie so oft, an dich denkt.

Kein Zanken und kein böses Wort,
trägt sie nach und aus ihr fort,
soll weinen lieber das Mutterherz,
trägt würdevoll, den Herzensschmerz.

Ein Mutterherz stets für dich blüht,
es schweigt, lässt brennen ihr Gemüt,
doch einst da kommt der Tag, gewiss,
wenn das Mutterherz erlischt.

Und wenn die Seele nicht mehr hier,
dein Bild es trägt sie mit fort, von hier,
ein Mutterherz es schlägt für dich,
auch wenn du denkst, so ist es nicht.

(Gedicht aus meinem neuen Heimatbuch)

 

 

Meine schöne Heimat

Blick auf den Berg meiner Heimat „Die Hohe Dubrau“ zum Teufelsstein

Meine schöne Heimat

© von Anita Heiden

So will ich wandern, vorbei an Birken, Eichen, Buchen,
um die Schönheit meiner Heimat zu suchen,
will über steinige Wege gehen,
um den schönsten aller Blicke zusehen.
Schöne Heimat, so entspringt mir das Wort,
und fliegt aus meinem Munde fort,
denn ich sehe, üppige Wiesen blüh‘n
und am Himmel die Vögel zieh’n.
Sehe die Mauern um eine Stadt,
von einer Mühle das drehende Rad,
sehe am Himmel das weiche Blau,
einen Mann und dessen liebe Frau.
So stelle ich fest, es gibt keinen einzelnen Blick,
der mir der Schönheit gibt zurück,
denn soweit ich auch gehe,
schön ist alles, was ich in meiner Heimat sehe.
Ob Wiesen, Seen oder Wälder,
Ob Burgen, Kirchen, Mühlen und Felder,
ob Felsen oder der Fluss,
jeder Anblick ist für mich ein Hochgenuss.
Heimatliebe muss man mit dem Herzen sehen,
um das Wort zu verstehen,
wer die Gegend, die Natur erkennt,
den Anblick schnell beim Namen nennt.

Meine schöne Heimat.

(Gedicht aus meinem Heimatbuch: „Wenn die Heimat schlafen geht“)

Meine Heimat

© von Anita Heiden

Hier, wo die Heide noch üppig blüht.
Hier, wo das Wild frei über Wiesen und Felder zieht.
Hier, wo Vögel laut aus dem Haine singen und
Quellen zu kleinen Bächen entspringen.

Das ist meine Heimat.

Heimat ist, wenn‘s einem das Gemüt bewegt,
ist dort, wo das Herz für Heim, Freund und Gegend schlägt.
Wo ich Ruhe finde und Kraft für die Seele,
all das geschieht, wenn ich durch den Wald, zu meiner Lose gehe.

Meine Heimat.

(Gedicht aus meinem Heimatbuch „Wenn die Heimat schlafen geht“)

Bilder Altstadt Bautzen, mein Geburtsort.

 

Lichterglanz am Abend

Die Nacht bricht herein und die Lichter im Märchengarten gehen an.

Gute Nacht und innere Ruh
© Anita Heiden

»Am Horizont geht die Sonne unter,
rasch werden gleich die Nachtvögel munter,
Fuchs und Wolf durchs Dickicht schleicht,
der Hund den Mond laut ankeift.

Gute Nacht ihrer schönen Gedanken,
die ich am Tage gehabt,
lege sie ab, find innere ruh
und decke mich mit Träumen zu.«

Der Märchenbrunnen am Abend
Leuchtende Schmetterlinge

Elfen in abendlicher Romantik

Elfen! Die lieblichen Begleiter durch die Märchenwelt. Mit leichten Flügelschlägen kaum spürbar fliegen die Waldelfen und Wiesenelfen durch die Natur. Wenn du Sie auch nicht siehst, doch spürst du sie manchmal durch das Streicheln des Windes auf deiner Haut. Kleine Wesen, die den Baumwächtern helfen, um das Gleichgewicht der Natur aufrecht zu halten. Natur das wichtigste Gut, was Mensch und Tier besitzt. Sie sorgen dafür, dass die Tiere behutsam leben können, und lassen Pilze wachsen und Beeren reifen. Im Dunkeln zünden die Nachtelfen kleine Laternen an und fliegen durch die Wälder und über Wiesen und verstecken sich unter den Blättern. Liebe Wesen, denn sie leuchten verirrten Menschen den Weg, damit sie unversehrt aus dem Wald finden. Die kleinen Glühwürmchen auch kleine Waldelfen genannt bringen den Kindern Freude am späten Abend. Diese klitzekleinen Wesen zählen auch zur Sagenwelt der Oberlausitz, denn waren sie hier schon immer daheim.

Wassertropfen die sich im Lichtschein brillieren. Die Wasserelfe entfesselt das Wasser und lässt dich von dem Zauber beflügeln.

Die Wiesenelfe und Waldelfen sorgen sich liebevoll um die Pflanzen und kleinen Tiere, denen sie täglich begegnen. Am Abend leuchten sie den verirrten Wesen den Weg in den Märchengarten.

Elfenvölkchen
© Anita Heiden

Im dichten Wald im Busch versteckt,
ein Völkchen lebt dort unentdeckt,
sind kleine Wesen, kaum zu erspähen,
nur wer dran glaubt, der kann sie sehen.

Lautlos schweben sie ganz still,
zeigen sich dem, der es will,
wer noch an Märchen glauben kann,
der freundet sich mit Elfen an.

Kleine Flügel schillern bunt,
strahlende Augen, zierlicher Mund,
spitze Ohren, langes Haar,
tanzen gern das ganze Jahr.

Geh ruhig ins Dickicht hinein,
suche der Elfen ihr niedliches Heim,
höre wie sie herzlich lachen,
und mit den Käfern Späße machen.

Bist du bereit für Fantasie,
erkennst die Natur, wie noch nie,
siehst sie mit anderen Augen an,
dass man es selbst kaum glauben kann.

(Gedicht aus dem Heimatbuch „Wenn die Heimat schlafen geht“)