Hochzeitskerze „Handgemalt“

Das Verschenken einer Hochzeitskerze ist nicht nur eine schöne Geste, es ist auch ein schöner Brauch mit alter Tradition.

Hochzeitskerze
Hochzeitskerze handgemalte von Anita Heiden

Der Brauch der Hochzeitskerze geht weit in das Mittelalter zurück. In jener Zeit wurde die Kerze mit in die Trauungszeremonie eingebunden. Sie soll für Glück und Segen für das Brautpaar stehen. Ein göttlicher Brauch, der die bösen Geister durch den Schein der Kerze vertrieben soll.

Heute noch steht die Kerze symbolisch für Liebe, Glück, Helligkeit und Wärme, denn so heiß und innig wie sie strahlt, so wärmend und wohlfühlend das Licht scheint, soll auch die Liebe des Brautpaars sein.

Die klassische Hochzeitskerze ist mit den Vornamen, dem Datum der Trauung sowie einem Taubenpaar oder zwei goldenen Ringen als Symbol für die Verbindung der Ehepartner verziert.

Bei kirchlicher Trauung trägt in der Regel ein Trauzeuge oder das Blumenkind die Hochzeitskerze beim Einzug in die Kirche. Während der Zeremonie steht sie auf dem Altar und wird traditionell vom Brautpaar nach der Predigt am Licht der Osterkerze entzündet.
Die Kerze soll zu besonderen Anlässen oder auch nach einem Streit als Zeichen der Versöhnung angezündet werden.

Hochzeitskerze duo

Bild und Text von Anita Heiden

 

Vier Gefährten und die abenteuerliche Reise ans Meer

Die Urlaubszeit ist da? Dann lese doch wieder ein Buch. Hier kommt die Lektüre zum Lachen.

Lerne eine naive Ente kennen, die als Vogel die Technik des Fliegens nicht kennt. Eine Möwe, die immer einen coolen Spruch auf Lager hat, und zwei Frösche, die verrückter kaum sein könnten. Kurzum, ein außergewöhnliches Gespann.
Was die lustigen Gesellen miteinander zu tun haben? Zunächst einmal Ärger auf der ganzen Linie und das große Ziel, endlich einmal das Meer zu sehen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise müssen sie so manche kuriose aber auch gefährliche Situation meistern. Mit Humor und Tücke bahnen sie sich ihren Weg und ganz nebenbei entwickelt sich zwischen den Gefährten eine einzigartige Freundschaft.

Taschenbuch: 160 Seiten

Erschienen beim NEPA Verlag

ISBN-13: 978-3944176437

© Text, Video und Bild von Anita Heiden

 

Das gestohlene Osterhasenzauberei

Eine Geschichte nicht nur zu Ostern!

Elstern und Krähen sind die schwatzenden Vögel in unserem Garten. Es sind für mich sehr schöne Vögel, gerade weil sie immer am krächzen sind.

Was sie wohl immer so erzählen ?

Darum haben ich diesen Vögeln auch einen Platz in der lustigen und spannenden Hasengeschichte gegeben.

ISBN-13: 978-3944828121

48 Seiten und erschienen beim Hein-Verlag

© Text und Bilder von Anita Heiden

In der Oberlausitz haben die Hexen noch das Sagen

Walpurgisnacht oder Hexenbrennen
In der Oberlausitz haben die Hexen noch das Sagen. Am 30. April wird bei uns das Hexenfeuer angezündet.

Den Hexen sagte man nach, dass sie auf den Wind und das Wetter einwirken könnten. So könnten sie die Naturkräfte innehalten und als Solches fürchtete der Mensch den natürlich weitgehenden Einfluss auf das Wohl von Mensch und Tier. Die Hexen vertrieben mit dem Anzünden der Reisighaufen die bösen Geister. Hell erleuchtet lodern heute noch die Haufen allerorts in die Nacht. Dem Brauch standhaltend, soll der Winter endgültig ausgetrieben werden und Schutz für Mensch und Tier bieten.  Doch soll auch der Feuersegen den Feldern Fruchtbarkeit bringen und für eine gute Ente sorgen. Einen besonderen Schutz sollen die Menschen erhalten, die man mit der sogenannten Hexenasche besudelt werden. Dem soll ein besonderer Schutz für Gesundheit und Geldsegen für den Rest des Jahres hold sein.

So mancher wacht wohl auch ungewollt mit solch einem Aschegesicht am Morgen auf. Wie der Sohnemann

© Text und Bilder von Anita Heiden

Von Julius dem Unglückshahn

Es waren unsere Hühner vom Hühnerhof die mich zur Geschichte mit Julius dem Unglückshahn bewegten. Schon vor Sonnenaufgang kannst du den Hahn Willi im Stall krähen hören. Die Hühner gackern freudig, wenn wir die Stalltür öffnen und die ein oder andere Henne hat schon ein Ei gelegt. Unsere Trude ist immer die Erste. Aber wie schön hört sich das Krähen erst an, wenn die Sonne scheint und wir im Garten sitzen können. Ja da kann man Träumen und Geschichten ausdenken. Doch leider mussten wir auch schon um viele Hühner und Hähne trauern, weil der Fuchs sie geholt hat oder der Habicht Ausschau hielt. Darum schau doch mal ins Buch rein und lerne den Unglückshahn kennen und das turbulente Leben auf dem Hühnerhof.

Oder kennst du ihn schon?

ISBN-13: 978-3944828138

 Eine Tiergeschichte mit 62 Seiten und bunten Illustrationen

Erschienen beim Hein-Verlag

Immer wachsam, denn die Gefahr lauert überall.

 

© Text und Bilder von Anita Heiden

Bauernmalerei

Eigentlich wollte ich in den Garten gehen, aber das Wetter bei uns ist so kalt, dass es keine richtige Freude macht. Da bemale ich heute Nachmittag ein paar Gegenstände. Bauernmalerei ist eine große Leidenschaft von mir.

Bildquelle: Anita Heiden Text: Anita Heiden

Das Osterfest

Ich wünsche Frohe Ostern.

Das Osterfest
© Anita Heiden

Wenn die Sonne aufgegangen,
Tautropfen sind im Gras gefangen,
im Hasendorf man sich besinnt,
weil das Osterfest beginnt.

Die Kiepe wird schnell aufgeschnallt,
mit Eiern bunt und reich bemalt,
So ziehen sie ins Feld hinaus,
Verstecken sie vor jedem Haus.

In Eile müssen sie jetzt hüpfen,
über Morgentau und Pfützen,
drum sputen sich die Osterhasen
mit den roten Schnuppernasen.

Denn, wenn der Hahn am Morgen kräht,
es für die Hasen ist zu spät
und scheint die Sonne hoch und warm,
ist die Arbeit längst getan.

(Gedicht aus meinem Heimatbuch „Wenn die Heimat schlafen geht“)


Entwurf Postkarte „Frohe Ostern“ von Anita Heiden

© Text und Bild von Anita Heiden